Was passiert eigentlich mit unserem Restmüll? Viele Menschen haben darauf nur eine vage Vorstellung – bis sie die Müllverwertungsanlage Ingolstadt (MVA) selbst besuchen. Denn wer einmal einen Blick hinter die Kulissen geworfen hat, verlässt die Anlage meist mit völlig neuen Eindrücken.
Technik, die überrascht
Ein riesiger Müllbunker, moderne Steuerungstechnik und vieles mehr: Bei einer Führung durch die MVA erleben Besucherinnen und Besucher hautnah, wie aus ihrem Abfall Strom und Fernwärme entstehen. Die Mischung aus Technik, Nachhaltigkeit und spannenden Einblicken macht den Rundgang für viele zu einem echten Aha-Erlebnis.
„Ich hätte nie gedacht, dass eine Müllverwertungsanlage so faszinierend sein kann – die Führung hat mich wirklich beeindruckt.“, erzählt eine Besucherin nach der Führung.
Ein Blick hinter die Kulissen
Auch bei der MVA kennt man diese Reaktionen nur zu gut. „Wir merken immer wieder, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger eine Müllverwertungsanlage ganz anders vorstellen“, erklärt Xenia Willersinn, Öffentlichkeitsarbeit MVA Ingolstadt. „Nach der Führung verlassen die meisten die Anlage mit einem völlig neuen Blick auf unsere Arbeit und auf das Thema Abfallverwertung.“
Gruppenführungen können ab zehn Personen gebucht werden und eignen sich ideal für Vereine, Schulklassen oder Unternehmen.
Führungen auch über die VHS
Wer alleine teilnehmen möchte, kann sich bequem über die Volkshochschule anmelden. In Zusammenarbeit mit der VHS bietet die MVA regelmäßig öffentliche Führungen an. Die Termine und Buchungsmöglichkeiten sind direkt über die Webseite der VHS Ingolstadt/Eichstätt abrufbar.
So wird aus einem alltäglichen Thema ein spannender Blick in die Zukunft moderner Umwelttechnik.
Erschienen im der INdirekt Juni 2026


