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Begrüßung

Dr. Christian Lösel

Mit der offiziellen Inbetriebnahme der beiden neuen Ersatzlinien I und II sind wir an einem weiteren Meilenstein in der Geschichte des Zweckverbandes Müllverwertungsanlage Ingolstadt angelangt.

Die neuen Anlagen bieten für die mittlerweile sechs Mitglieder des Zweckverbandes, der Stadt Ingolstadt und der Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen a. d. Ilm, Kelheim und Roth, Entsorgungssicherheit für 724.130 Einwohner (Stand: 31.12.2015). Der ZV erfüllt mit der Inbetriebnahme der beiden neuen Ersatzlinien vorbildlich die gesetzliche Vorgabe, dass unbehandelte Abfälle nicht mehr auf Deponien abgelagert werden dürfen. Selbstverständlich sind die neuen Linien, genauso wie die Verbrennungslinie III, mit einer Filtertechnik ausgestattet, die selbst die Einhaltung der strengsten Emissionsgrenzwerte in der Welt garantieren, ja sogar deutlich unterschreiten. Die Schadstoffabscheidung für Stäube, Salze und Schwermetalle durch die äußerst effektiv arbeitende Rauchgasreinigung liegt zwischen 98 und 99,7 Prozent. Bei den Dioxinen wird sich die Emission wie bereits bei der Verbrennungslinie III an der Nachweisgrenze bewegen.

Das System des Entsorgungskonzeptes der im Zweckverband zusammengeschlossenen Mitglieder, in erster Linie auf Müllvermeidung und stoffliche Verwertung zu setzen, wird durch die thermische Behandlung in den Verbrennungsanlagen bei gleichzeitiger Nutzung der entstehenden Abwärme durch Strom und Fernwärme vervollständigt. Durch diese Art der Restmüllbehandlung wird nicht nur eine auch auf Langzeit gesicherte Entsorgung der Abfälle erreicht, sondern gleichzeitig die dazu noch in erheblichem Maße vorhandene Energie genutzt, die Umwelt entlastet und wertvolle Primärenergie eingespart. Der Zweckverband hat mit dem Bau der beiden neuen Ofenlinien langfristig eine ökologisch sinnvolle Entsorgungssicherheit erreicht.

© Zweckverband Müllverwertungsanlage Ingolstadt